Aus der 20. PGR-Sitzung am 5.11.2010

Bauliche Maßnahmen: Im Haus Phorusgasse 3 soll die ehemalige Werkstatt des Instrumentenbauers zu einem Hort umgebaut werden.
Der Kanal im kleinen Hof wurde repariert, muss aber wegen des geringen Gefälles dennoch regelmäßig kontrolliert und gereinigt werden.
Für die Verbesserung der Schalldämmung im Pfarrsaal wurde noch keine befriedigende Lösung gefunden. Der Bauausschuss wird sich weiterhin mit diesem Problem befassen.

Anschaffungen: Der PGR beschloss einstimmig, Stahlregale für den Abstellraum in der alten Calasanzsaalküche und einen zusätzlichen schmalen Oberschrank für die Pfarrsaalküche anzuschaffen und dafür im Haushaltsplan 2011 250 € vorzusehen.
Die bereits im Jahr 2006 vom PGR beschlossene Anschaffung einer neuen Musikanlage für die Kirche soll im Jahr 2011 endlich umgesetzt und im Haushaltsplan 2011 auch budgetiert werden.

Haushaltsplan: Nach Beratung über die einzelnen Kontopositionen wurde der Voranschlag für den ordentlichen Haushaltsplan 2011 vom PGR mit einer Stimmenthaltung angenommen.

Thema Adventzeit: Der Kinder- und Familienliturgiekreis hat heuer als Thema für die Adventzeit „Bitte warten“ gewählt.

Turmblasen: am 3. Adventsonntag soll es wieder ein Turmblasen geben.

Friedenslicht: Das Friedenslicht wird auch heuer nach den drei Metten um 16:00, 17:30 und 24:00 wieder in der Kapelle ausgeteilt werden.

Kirchenführer“: Der AK Öffentlichkeitsarbeit wird vom PGR einstimmig damit beauftragt, ein mit Fotos aus St. Thekla illustriertes Faltblatt mit Erklärungen der Kircheneinrichtung zu erstellen.

Diözesanversammlung: Renate Eibler berichtete von der 3. Diözesanversammlung und von den geplanten Umstrukturierungen in der Erzdiözese Wien.

Bericht von P. Pius über das Provinzkapiel des Piaristenordens: Weltweit betrachtet wächst der Piaristenorden, vor allem in Indien, Indonesien und einigen Ländern Afrikas. Derzeit gibt es 400 Studenten, die sich auf das Priestertum vorbereiten. Wien soll ein Ausbildungszentrum für zukünftige Piaristen werden. Jährlich sollen zwei Studenten aus Indien zum Studium nach Wien kommen und danach für zehn Jahre in Österreich bleiben.

Impulstag am 6.11.2010:

„Mit Jesus auf dem Weg nach Emmaus“
Begleitung: Mag. Christian Romanek

Morgenlob: Beim Morgenlob am Beginn des Impulstages wurden alle dazu eingeladen, über ihr persönliches Bild von Gott und von Jesus zu sprechen.

Jesus ist das Leben“: Am Vormittag setzten wir uns nach einem Blick auf den historischen Jesus in unterschiedlicher Weise mit der Bibelstelle Joh 11,17-44 (Die Auferweckung des Lazarus) auseinander:
So wie Jesus damals die Leute aufforderte, den Stein vom Grab des Lazarus wegzuwälzen, haben auch wir heute den Auftrag, die Hindernisse wegzuräumen, die Menschen den Weg zu Jesus und zu einem erfüllten Leben versperren.
Grab – das kann Depression, Sinnleere, Hoffnungslosigkeit, Abschottung, Isolation sein. Befreiung aus dem Grab wird möglich, wenn wir Beziehung ermöglichen, Freude, Liebe, Hoffnung bringen und sich Dankbarkeit entwickeln lassen.

Emmaus ist ein Seelenzustand“: Am Nachmittag ging es dann um die Emmausgeschichte (Lk 24,13-35): wie Jesus die zwei Emmaus-jünger dazu führt, ihn als den Auferstandenen zu erkennen und wie die beiden darauf reagieren:
Jesus geht auch heute mit uns. Die Frage ist nur, wie wir als einzelne und als Gemeinde dieses Bewusstsein wach halten und es an die Menschen um uns weitergeben können. Dazu einige Ideen:
• Kontakte zwischen Jungfamilien und Senioren fördern
• mit denen, die mit uns feiern, die wir aber nicht kennen, ins Gespräch kommen
• Kontakte im Grätzl knüpfen
• an neutralen Orten (Draschepark, Billa, Wirtshaus) mit den Menschen ins Gespräch kommen
• in unserem persönlichen Umfeld von der eigenen Hoffnung und von unserer Motivation aus dem Glauben erzählen
• Durch Tauf- und Firmerneuerung in der Fastenzeit Mut machen zum Zeugnis durch unser christliches Leben

Jesus geht mit uns auf all unseren Wegen, auch wenn nicht alle Vorschriften eingehalten werden.

Wir müssen keine Angst vor der Zukunft haben, weil wir auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und auf das Wirken des heiligen Geistes vertrauen können.

(Renate Eibler)

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